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In
ihren
Bildern gewährt die Künstlerin nicht nur
Einsicht in ihre Schaffensweise, sondern sie
ermöglicht dem Betrachter auch intensive
„Einblicke“ in ihre Gemälde, die mit ihrer
Tiefenwirkung weit in den Bildraum
hineinblicken lassen. Abstrakte
Wasserformationen, Bäume, Städte und
Landschaften sind wiederkehrende Motive.
Emotionen,
subjektive
Momente und Erlebnisse spiegeln sich in den
Bildern von Gerda Kothe wider. Während des
Malens taucht die Künstlerin ganz in ihre
Erinnerungen ein, die sie insbesondere von
zahlreichen Reisen in die Ferne mitgebracht
hat. Der Kontakt mit fremden Kulturen sowie
die Liebe der Künstlerin zur Natur werden in
ihren Bildern in ausdrucksstarken Farben und
Formen reflektiert.
Ihre
Gefühle
und Visionen sind Grundlage für die
künstlerische Auseinandersetzung und prägen
Gerda Kothes individuellen künstlerischen
Ausdruck.
„Ich
arbeite
nicht konzeptuell, sondern intuitiv, und das
bedarf keiner Vorbereitung, sondern einer
großen Offenheit und Aufmerksamkeit während
des Entstehungsprozesses.“ Im Prozess der
subjektiven Spurensuche begegnen Realismus und
Abstraktion einander. So setzt die Künstlerin
ihre Impressionen in abstrakte Bilder um, die
jedoch noch die Verbindung zur Realität
erkennen lassen und dennoch dem Betrachter
Raum für eigene Interpretationen bieten. Dabei
nehmen die Motive ihrer Werke stets einen
sekundären Platz ein, denn die Malerei hat
höchste Priorität.
„Es ist
nicht meine Absicht, die Realität
wiederzugeben, sondern die Eindrücke
darzustellen, die das Gesehene hinterlassen
hat.“
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